|
Reisebericht von Prof. Dr. Friedrich Balck, 19. September 2008
Beobachtungen: Willem Busscher
Überprüfbare Radiästhesie
Willem Busscher ist ein Hochfrequenzfachmann, der bei einem europäischen Elektronikkonzern als Verantwortlicher für die Entwicklung und den Bau von HF-Messgeräten für Forschung und Entwicklung gearbeitet hat, und darüber hinaus verantwortlich war für die Entwicklung und Produktion von Hochfrequenzbauteilen. Seine hervorragenden Kenntnisse führten dazu, daß ihn Dr. E. Hartmann herausforderte, zu prüfen, ob der Wünschelruteneffekt auf elektromagnetischen Wellen beruhe. Busscher hat durch seine Experimente zeigen können, daß elektromagnetische Strahlung nicht dafür die Ursache ist.
In seinem Bemühen, die Versuche mit Wünschelrute und Pendel systematisch von dem Makel subjektiver Beobachtungen zu befreien, hat er statistisch nachprüfbare Geräte und Verfahren entwickelt.
Mit seinem Fünfrutentest erlaubt er Doppelblindtests und kann somit den Einfluß von Selbstbetrug des Rutengängers ausschließen. Mehrfaches Hintereinanderausführen dieser Tests am gleichen Objekt bietet eine hohe statistische Aussage und damit bekommen die Tests bei positivem Verlauf dann die Bedeutung einer "Messung".
Möglich wird der Fünfrutentest durch Busschers Konstruktion von abstimmbaren Ruten, die keine Millimeter-Skala besitzen. Die fünf Ruten werden auf sehr ähnliche Längen eingestellt, die sich allerdings um je einen Millimeter voneinander unterscheiden. Dieser Unterschied ist mit dem bloßen Auge nicht zu bemerken.
Erst nach Verwendung der fünf Ruten und der Feststellung, welche Rute zum Ausschlag geführt hat, wird mit einem Maßstab kontrolliert, um welche der fünf Einstellungen es sich handelt.
Der Umgang mit dieser Rutenkonstruktion hat gezeigt, daß sie sehr "wellenlängen-selektiv" ist. Bereits die Verstimmung um einen Millimeter vom Resonanzpunkt schwächt den Rutenausschlag wesentlich ab. Die Verstimmung um zwei Millimeter gibt entweder keine Rutenreaktion oder nur eine sehr schwache.
Die Ruten verhalten sich aber auch bei Einkopplung von elektromagnetischen Wellen wellenlängen-selektiv. Hierbei läßt sich bei bekannten Gesetzen der Physik der stehenden Wellen auf einer Hochfrequenz-Lecher-Leitung prüfen, wie sich die Verstimmung um einen Millimeter auswirkt, und wie man damit Wellenlängen bestimmen kann.
Busschers Verdienste gehen aber auf dem Gebiet der Radiästhesie weit über den Fünfrutentest hinaus. In seinen vielen Veröffentlichungen hat er sich intensiv mit den Arbeiten von Wüst und Straniak auseinandergesetzt und u. a. die Ausbreitungsgeschwindigkeit der radiästhetischen Wellen, von ihm "Wüst-Wellen" genannt, bestimmt (10 Meter pro Sekunde, also keine hochfrequenten Welle mit 300 000 km pro Sekunde).
Leider haben seine Arbeiten die permanenten Zweifler offensichtlich noch nicht erreicht, die immer wieder nach Doppelblindtests rufen. Möglicherweise sind die Ergebnisse so sensationell, so daß vor etwa 10 Jahren ein Universitätsprofessor nach zwei Tagen Versuchen etwa die Aussage machte: "Ich gefährde meinen wissenschaftlichen Ruf, wenn ich das weitererzähle, denn glauben wird mir das sowieso keiner".
Mit Zustimmung von Prof. Dr. Friedrich Balck (17-10-2008). Homepage: www.pe.tu-clausthal.de/agbalck. Die Webseite ist hochinteressant und behandelt viele Aspekte der Radiästhesie. Um zu der Seite ‚Beobachtungen/Willem Busscher’ zu gelangen, wählen Sie die folgenden Schritte: www.pe.tu-clausthal.de Friedrich Balck Ergebnis: www.pe.tu-clausthal.de/agbalck Biotensor Ergebnis: Geobiologische Ortung. Blättern bis 5.2 Wissenschaftliche Arbeit anderer. Suchen W. Busscher. Anw. Bussscher Erg. Beobachtungen Willem Busscher
|